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Berlin: Haus in Lichtenberg besetzt – Transpiaktion Prenzlauer Berg – Hausbesetzung in Kreuzberg – Europäischer Aktionstag


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Schaut euch mal an…

..wie wohlwollend deutsche [ja, sogar öffentlich rechtliche] Medien über Hausbesetzungen berichten können. Vorausgesetzt sowas findet nicht vor der eigenen Haustüre statt…

Auch in Hamburg gab es an diesem Wochenende Besetzungsaktionen von leerstehendem Wohnraum! Ob Presse und Politik da auch so verständnisvoll sind?

Die Lösung gibts hier und hier

Die Presseerklärung der Aktivist_innen:

An die Presse,
an Politiker_innen,
für Anwohner_innen
und für Interessierte

Herzlich Willkommen zum Tag der öffnen Tür!

Sehr geehrte Damen, Herren und Queers,
Liebe Kinder, Künstler_innen, Hausbesetzende, Wohnungssuchende, …
Hallo Nachbar_innen, Hallo Verantwortliche, Hallo Presse.

Wir feiern hier heute ein selbstverwaltetes, unkommerzielles Haus- und
Hof-Fest, um diese Gründerzeithäuser vor dem Abriss zu retten!

Wir haben uns entschieden, heute die beiden Gründerzeithäuser in der
Breiten Straße 114 & 116 zu beleben. Seit 2007 wurden die Häuser
systematisch entmietet. Mittlerweile stehen die im 19. Jahrhundert
erbauten Gebäude bis auf den letzten Mieter komplett leer.
Seit langem regen sich Proteste gegen die Abrisspläne und den Leerstand.
Es gab z.B. ein Konzert und eine nächtliche Lichter-Aktion zum Erhalt
der Häuser. Schon im November 2010 wurde durch Mieter helfen Mieter eine
Leerstandsanzeige an das Bezirksamt Altona gerichtet. Behördlich
verfolgt wurde die Anzeige gegen den Eigentümer scheinbar nie. Weiterlesen

Noch mehr aus Reinickendorf

Unweit von der ehemaligen Wohnung von Rosemarie F. kämpft noch eine andere Familie gegen ihre Zwangsräumung:
Wir appellieren schon seit vielen Wochen an die Verantwortung des zuständigen Sozialstadtrats Höhne (SPD), die Bemühungen der beiden Betroffenen zu respektieren und ein Darlehen zu gewähren.
Wislawa und Gideon bezahlen die durch Krankheit und damit verbundenen Krankenhausaufenthalte entstandenen Mietschulden bereits seit zwei Jahren ab und wollen dies auch weiter tun.
Obwohl das Bezirksamt verpflichetet ist, die drohende Obdachlosigkeit abzuwenden, weigert sich Sozialstadtrat Höhne, den beiden zu helfen. Weitere Infos in den weiter unter verlinkten Artikeln…

Hier nochmal eine Zusammenfassung:

Besuch bei Sozialstadtrat Höhne in Reinickendorf
PM: Sozialstadtrat Höhne (SPD) nimmt Obdachlosigkeit billigend in Kauf
Offener Brief an die BVV Reinickendorf

Internationaler Aktionstag gegen Zwangsräumungen

Von Zwangsräumungen Betroffene in Spanien wollen eine Gesetzesänderung erzwingen und fordern ein Gesetz, welches Zwangsräumungen einstellt, die Schulden streicht, wenn die Wohnung an die Bank zurückgegeben werden muss, und das Recht auf eine Sozialmiete, was bedeutet, dass die Betroffenen in ihrer Wohnung und ihrem sozialen Umfeld bleiben können und die Miete höchstens 30% des Haushaltseinkommen sein darf.
Verdrängungen und Zwangsräumungen sind international.
Deshalb ruft die PAH aus Spanien alle befreundeten Gruppen zu einem
Internationalen Aktionstag am 18.03.13 auf.

Wir treffen uns am Montag, den 18.03.13 um 16 Uhr zu einer Kundgebung vor der spanischen Botschaft um weiter gegen Zwangsräumungen und Verdrängung aktiv zu werden. Erste Erfolge wurden in Berlin erreicht. Aber das reicht noch lange nicht.

Weder in Berlin noch sonst wo,
Wohnung ist keine Ware, sondern Grundbedürfnis!

Solidarische Grüsse nach Spanien, Paris, Warschau & Poznan
und an alle die sich gegen Wohnung als Ware und Verdrängung wehren!

Ein deutsch untertiteltes Video zur aktuellen Situation in Spanien findet ihr hier:

Flyer als PDF zum download
Aufruf auf spanisch
Weitere Infos dazu auf dem Mietenstopp Blog
Spanische Mobi-Seite auf Facebook

Die RBB Reporter 08.12.2012: Wir kaufen Berlin

Ab 5:48 min beginnt der Beitrag über Ali und die verhinderte Zwangsräumung

Zwangsräumung? Verhindert! Ein Geschichte über Verdrängung und Widerstand…


Pressemitteilung vom 23.10.12 zum Download

RBB Abendschau 18.08.2012: Frau Cengiz gegen Zwangsräumung

Aus der Anmoderation: Der Alptraum wird für immer mehr Menschen zur realen Bedrohung: Steigende Mieten und Vertreibung aus dem Kiez. Auch Frau Cengiz blüht das. Ein 30-jähriges Berufsleben liegt hinter ihr. Sie ist schwerbehindert und zog vor 17 Jahren nach langer Suche in eine behindertengerechte Wohnung.

Der Eigentümer hat bis auf drei Wohnungen den ehemaligen Sozialbau entmietet und verkauft jetzt Eigentumswohnungen für 3.700 Euro/qm.

Wir besuchen Herrn Thalers Schloß

Der Vorstand der Falstaf Vermögensverwaltung AG, Dr. Georg Thaler, sammelt Schlößer – bisher hat er 4. Eines der 4 ist das Schloß Schenkendorf im gleichnamigen Ort bei Berlin. Am 07.08.2012 haben wir das Schloß besucht und die ansässige Bevölkerung mit Plakaten und Flyern über den Schloßherrn aufgeklärt. Auch haben wir Erkundigungen eingezogen wie die Bevölkerung zur Enteignung des, seit Erwerb durch Thaler, ungenutzten Schloßes steht. Die Idee der Enteignung stieß bei den Bewohner_innen Schenkendorfs auf eindeutig positive Resonanz.

Bericht Kundgebung gegen Zwangsräumung

Am Donnerstag, den 2.8.2012, hat das „Bündnis für Frau Cengiz“ zu einer Kundgebung in der Schlüterstr. 4 in Berlin-Charlottenburg aufgerufen. 60-80 Leute kamen zur Kundgebung, die gegenüber dem Firmensitz der Falstaf Vermögensverwaltung AG stattfand und solidarisierten sich mit Nuriye Cengiz, die von der Falstaf mit miesen Tricks aus ihrer Wohnung vertrieben werden soll.

Die Kundgebung von 15 bis 17 Uhr, gut bewacht durch die Polizei, informierte in Redebeiträgen zur Situation von Frau Cengiz, zum MieterInnenprotest von Kotti&Co, zum sozialen Wohnungsbau, zur Umwandlung in Eigentumswohnungen und die Möglichkeiten der Politik, Mietsteigerung und Verdrängung zu verhindern.

Revolutionäre Lieder von Geigerzähler und Detlev K. heizten die kämpferische Stimmung der Teilnehmer_innen an, die immer wieder mit lauten Sprechchören der Falstaf ihren Unmut kund taten. Dies führte auch dazu, dass die in der Gegend wenigen Passanten, fast alle stehenblieben und im Gespräch und mit Flyern informiert wurden.

Auch Frau Cengiz trug mit ihrer kämpferischen Art und ihrem Humor zu der solidarischen Stimmung bei. Abgerundet wurde das ganze noch durch das kleine Strassentheaterstück „Hungern für die Miete“, in dem die menschenverachtende Wohnungssituation von HartzIV-EmpfängerInnen thematisiert wurde.

Vielen Dank an alle Unterstützer_innen und alle die da waren!

Film über die Kundgebung

Protest gegen drohende Zwangsräumung und Verdrängungsprozesse in Berlin
http://www.jungewelt.de/2012/08-04/044.php

Nuriye und Kalle wollen bleiben
http://www.taz.de/Gentrifizierungsgegner-in-Berlin/!98829/

Bericht auf Indymedia
http://de.indymedia.org/2012/08/333369.shtml

Mobi Video aus dem Unterstützer_innenkreis

Bei Youtube ist ein Mobi-Video zu unserer Kundgebung am 2.8.2012 aufgetaucht.
Vielen Dank für die Fleißarbeit…

Frau Nuriye Cengiz kämpft exemplarisch gegen Zwangsumzüge, die aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes zunehmen. Aber weder verschulden einzelne Personen die Situation, noch sind es Einzelfälle!
Wir kämpfen gegen ein strukturelles Problem!
Keine Zwangsräumungen wegen steigender Mieten, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Hartz IV etc.!

ZDF / Drehscheibe Deutschland