Kategorie-Archiv: Aktuell

Dieser Blog ist noch in der Testphase

Dieser Blog ist noch in der Testphase, Nachrichten über das Bündnis Zwangsräumung verhindern und Aktionen etc. gibt es bis auf weiteres hier: http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

Miet-Prozeß // Mi. // 27.11. // 10 Uhr // Weiter gehts mit solidarischer Begleitung

In den letzten Wochen begleiteten mehrmals 30-50 Mieter_innen andere Mieter_innen solidarisch bei ihren Prozessen vor Gericht. Solidarische Unterstützung ist eine große Hilfe für die Betroffenen. Kommt deshalb alle zum Prozeß am

Mittwoch, 27.11.2013, 10 Uhr
Landgericht, Raum 3807
Littenstraße 12-17, 10179 Berlin

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„Dress-In“ bei Ulrich-Moden

Besuch in Modeboutique eines Vermieters, der Wohngemeinschaft in Weißensee zwangsräumen lassen will. Heute, am 14. November 2013, wurden die Schaufensterpuppen des Modeladens „Ulrich-Moden“ in der Friedrichstraße 130 neu eingekleidet. Statt eleganter Wintermode waren bunte T-Shirts mit dem Aufdruck „Stopp Zwangsräumungen! Wir sind alle B59“ zu sehen. Mit dieser Aktion sowie einem Transparent vor dem Geschäft soll auf den anstehenden Zwangsräumungsprozess gegen die Weißenseer WG in der Berliner Allee 59 hingewiesen werden.

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Bild lügt: Zur Zwangsräumung von Rainer P. in Staaken

Am 25.10.2013 wurde Rainer P. in Staaken aus seiner Wohnung geräumt. Ca. 50 Personen protestierten dagegen, konnten die Räumung aber nicht verhindern. Die Bild-Zeitung berichtete am selben Tag auf ihrer WebSite:

„Unfassbare Geschichte aus Spandau Vater zwangsgeräumt, weil sein Sohn die Nachbarn anzünden wollte […] Der Sohn hat sogar eine Frau mit Benzin übergossen und wollte sie anzünden – dafür kassierte er 18 Monate Knast!“ (Quelle Bild)

Erklärung des Bündniss Zwangsräumung verhindern zum Lügenblatt Bild Weiterlesen

Erneut Mieter_innen solidarisch bei Prozeß

Auch heute haben wieder ca. 30 Mieter_innen André bei seinem Prozeß vor dem Berliner Landgericht unterstützt. Dies war innerhalb einer Woche schon der 3. Prozeß bei dem sich Mieter_innen solidarisch zeigten. Ab 11 Uhr gab es eine Kundgebung vor dem Landgericht in der Littenstraße in Mitte zu der dann nach und nach die Leute eintrudelten. Nach einigen kurzen Redebeiträgen gings dann ins Gericht und nach penibler Kontrolle durch die zahlreichen Sicherheitskräfte in den 3. Stock. Auch hier waren ein dutzend Uniformierte anwesend, einige Besucher hielten diese für Polizei- und Justizbeamte, andere für besonders raffiniert verkleidete Leute der Clownsarmee oder Gerichtsvollzieher_innen.

Die Uniformierten mussten diesmal nicht, wie beim Prozeß gegen die Linie206, noch zusätzliche Stühle anschleppen. Dies hatte der Richter wohl schon vorher veranlasst. Er begann dann mit einigen juristischen Erörterungen zu den Kündigungen und fragte den Anwalt des Eigentümers, ob es nicht ein Möglichkeit der gütlichen Einigung gäbe. Der verneinte dies und machte damit nochmal klar, dass Eigentümer Wolter Andre rausschmeissen will. Der Richter wird sich jetzt noch beraten und das Urteil in ca. 3 Wochen bekanntgeben. Sollte das Urteil positiv für Andre ausgehen, hat der Anwalt des Eigentümers Revision angekündigt. Ob Prozeß, Revision oder Zwangsräumung wir sind auf alle Fälle da und wehren uns gemeinsam!

Kommt zum Mietprozeß // Mi., 06.11., 11 Uhr

Mi., 06.​11.​2013,
11.​30 Uhr Prozeß, Land­ge­richt, Lit­ten­str. 12-17, Raum 3807
11 Uhr Kund­ge­bung vor dem Gericht

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Mieter_innen-Solidarität vor Gericht

Mieter_innen unterstützen immer öfter andere Mieter_innen bei Prozessen

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Paschke-Urteil in Staaken polizeilich durchgesetzt

„Mit meiner Zwangsräumung heute ist die Sippenhaft in Deutschland offiziell wieder eingeführt“, sagte Rainer P., heute um 10:05 nach seiner Zwangsräumung aus der Wohnung im Loschwitzer Weg 27, 13593 Berlin-Staaken. Die Kündigung war von der Ypsilon-Liegenschafts-Verwaltungs GmbH mit dem Verhalten des Sohnes der Familie begründet worden, der nicht im Mietvertrag steht. Während sich das Amtsgericht Spandau noch gegen eine sippenhaftliche Räumung ausgesprochen hatte, war dies gerade die zentrale Begründung im Urteil der Richterin Regine Paschke vom Landgericht Berlin. Weiterlesen

Wohngemeinschaft in der Kienitzerstraße von Zwangsräumung bedroht!

Erster Gerichtstermin am 29.10.2013 // 09:30 Uhr // Raum 128 // Karl-Marx-Straße 77-79

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Keine Zwangsräumung nirgendwo – auch nicht in Staaken!

Zwangsräumung von Rainer from ohnepunktundkomma on Vimeo.

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Wohngemeinschaft in Weissensee von Zwangsräumung bedroht

Redebeitrag der Wohngemeinschaft „B59“ aus Weißensee zur „Wem gehört Berlin“-Demo

Inzwischen sollte fast allen Menschen in Berlin klar sein, dass städtebauliche Aufwertungsprozesse nicht hinter der Innenstadt Halt machen. Das Gespenst der Gentrifizierung geht überall in der Stadt um. Nicht zuletzt Zwangsräumungen wie die von Rosemarie F. In Reinickendorf oder von Tom in Spandau zeigen, dass in jedem Teil Berlins versucht wird, den höchstmöglichen Profit aus dem bestehenden Wohnraum oder dem Stadtraum im allgemeinen zu schlagen.
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Alleinerziehende Mutter mit fünf Kindern soll durch Genossenschaft geräumt werden

Heute wurden in Berlin-Marzahn Flyer wegen einer drohenden Zwangsräumung in Briefkästen gesteckt und an Haustüren aufgehängt:

Obdachlos durch Friedenshort!?
Die Wohnungsgenossenschaft Friedenshort eG will eine al­leinerziehende Mutter samt ihren fünf minderjährigen Kinder räumen lassen. Drei Kinder würden auf verschiedene Einrichtungen des Jugendamts ver­teilt, während die übrigen mit ihrer Mutter ins Obdachlosenheim dür­ften. Das ist rechtens, weil ihr Lebensgefährte auszog!
Zwangsräumungen sind die gewaltsamste Form von Verdrängung und für die Geräumten immer traumatisch. Wir vom Bündnis „Zwangsräumung verhindern!“ organisieren solidarischen Widerstand, auch in Marzahn: Das geht von Briefen über Öffentlichkeitsarbeit, Kundgebungen, Aktionen bis zur Massenblockade. Besonders wichtig ist uns, dass sich Nachbarn solidarisieren: Zusammen können wir Zwangsräumungen verhindern! Das haben wir schon oft hingekriegt. Es kann wieder klappen, wenn Ihr Euch solidarisch zeigt! Weiterlesen

PM: Drohende Zwangsräumung einer Familie in Neukölln

Drohende Zwangsräumung einer 4-köpfigen Familie in Neukölln

Einer 4-köpfigen Familie mit schwerbehinderten Vater und minderjährigen Kindern droht die Zwangsräumung, obwohl alle Mietschulden seit 1,5 Jahren beglichen sind. Politiker_innen wurden bereits in die Pflicht genommen die Familie zu unterstützen. Am 19.09.2013 um 16 Uhr findet eine Kundgebung gegen die Kündigung vor dem Büro des Eigentümers Wolfgang Schröder am Kurfürstendamm statt.

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PM: Drohende Zwangsräumung einer Familie in Neukölln

Drohende Zwangsräumung einer 4-köpfigen Familie in Neukölln

Einer 4-köpfigen Familie mit schwerbehinderten Vater und minderjährigen Kindern droht die Zwangsräumung, obwohl alle Mietschulden seit 1,5 Jahren beglichen sind. Politiker_innen wurden bereits in die Pflicht genommen die Familie zu unterstützen. Am 19.09.2013 um 16 Uhr findet eine Kundgebung gegen die Kündigung vor dem Büro des Eigentümers Wolfgang Schröder am Kurfürstendamm statt.

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Kundgebung wg. drohender Zwangsräumung // Do., 19.09., 16 Uhr

Solidarität mit von Zwangsräumung bedrohter Familie

Kundgebung
Donnerstag // 19.09.2013 // 16.00 Uhr
Kurfürstendamm 175-176 // 10707 Berlin
U 7 Adenauerplatz

Einer 4-köpfigen Familie aus Neukölln mit schwerbehindertem Vater und minderjährigen Kindern droht die Zwangsräumung, obwohl alle Mietschulden seit 1,5 Jahren beglichen sind. Am 15.10.2013 soll sie die Wohnung räumen.

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Zeit gewonnen – Kündigung aufgeschoben

Vom Mietenstopp-Blog haben wir diesen Artikel (Kündigung aufgeschoben) zum Prozeß von Frau W. übernommen. Zu dessen Besuch hatten wir hier aufgerufen: Kommt zum Miet-Prozeß eurer Nachbarin!

Hier der Artikel Weiterlesen

PM: Einzug in zwangsgeräumte Wohnung in der Lausitzerstr. 8 abgebrochen

Bündnis Zwangsräumungen verhindern // Pressemitteilung

Einzug in zwangsgeräumte Wohnung in der Lausitzerstr. 8 abgebrochen

Am Samstag, den 7. September versuchten drei Studierende in die zwangsgeräumte Wohnung in der Lausitzer Straße 8 einzuziehen. Die Wohnung in der Lausitzerstraße 8 wurde nicht im Internet angeboten. Die Studierende hatten sich auf eine andere Wohnung beworben, der Vermieter Andre Franell vermittelte ihnen unter der Hand dann die zwangsgeräumte Wohnung. Er teilte ihnen allerdings nicht die Vorgeschichte der Wohnung mit. Zusätzlich hatte er die Miete nach der Zwangsräumung verdoppelt.

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Offener Brief drohende Zwangsräumung einer 4-köpfigen Familie in Neukölln

In Neukölln ist eine 4-köpfige Familie vom Verlust ihrer Wohnung bedroht. Zur Unterstützung hat des Bündnis Zwangsräumung verhindern einen offenen Brief verfasst. Weitere Aktionen werden folgen.

Der Brief im Wortlaut hier Weiterlesen

Kommt zum Miet-Prozeß eurer Nachbarin!

Unterstützt eure Nachbarin Frau W., kommt zu ihrem
Mietprozess am Mittwoch, den 04.09. um 10.45 Uhr
ins Landgericht Berlin, Littenstr. 12-17, 10179 Berlin, Raum 3807
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Richterinnen und Richter anders urteilen, wenn viele Leute da sind. Für die betroffenen Mieter_innen fallen die Urteile oft besser aus. Und auch die anwesenden Eigentümer_innen sehen, dass die Mieter_innen nicht allein sind.
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GEWOBAG: Offener Brief wg. Ablehnung Nachmieter

UPDATE: Zwangsräumung verhindert!

Nach dem offenen Brief und dem angekündigten Besuch der GEWOBAG gab es mehrere Gespräche mit der GEWOBAG. Das Ergebnis: Naki D. erhält einen unbefristeten Hauptmietvertrag wenn bis Dezember monatlich 25 Euro Mietschulden zurückgezahlt werden. Das ist eine weitere verhinderte Zwangsräumung bei öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften. Auch bei der GSW wurden bereits Zwangsräumungen zurückgenommen. Sich organisieren und gemeinsam kämpfen lohnt sich!

Die Vorgeschichte

Naki D. möchte eine Wohnung der GEWOBAG übernehmen, in der er seit Anfang des Jahres als Untermieter wohnt. Naki D. ist wegen erlittener Folter in Behandlung, die Miete wird vom JobCenter übernommen, Mietschulden aus einem anderen Mietverhältnis würde Naki D. in Raten abbezahlen. Alles eigentlich kein Grund, schon gar nicht für eine öffentliche Wohnungsbaugesellschaft, Naki D. den Mietvertrag zu verweigern und ihn stattdessen mit Räumung zu drohen und damit die Obdachlosigkeit in Kauf zu nehmen. Um diese zu vermeiden hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ den Geschäftsführern der GEWOBAG einen offenen Brief geschrieben und wird sie am Freitag, den 16.08.2013, um 11.00 Uhr besuchen.

Der offene Brief im Wortlaut: Weiterlesen