Kategorie-Archiv: Aktionen

Café gegen Zwangsräumungen am 24. 11.

Diesen Sonntag laden wir wieder zum Café gegen Zwangsräumungen ein.
Im Stadtteilzentrum Kreuzberg, Lausitzer Straße 8, findet immer am letzten Sonntag im Monat um 16 Uhr das selbstorganisierte Café statt.
Hier kann man andere von Zwangsräumung betroffene Leute bei Kaffee und Kuchen kennenlernen, sich gemeinsam über Erfahrungen austauschen und auch Leute finden, die sich gemeinsam, selbstorganisiert gegen ihre Zwangsräumung wehren wollen.

Solidarität mit der Linie 206

Am 31. Oktober um 11 Uhr findet vor dem Berliner Landgericht die Berufungsverhandlung um einen Mietvertrag in der Linienstr. 206 statt.

Wir unterstützen die Linien 206 in ihrem Kampf und rufen alle Interessierten auf am Prozess teilzunehmen:

31. Oktober um 11 Uhr, Landgericht in der Littenstraße 12 – 17, 10179 Berlin-Mitte, Raum III / 3807

Neu aufgerollt wird die Verhandlung, weil die Eigentümer Lippert und Wadler weiter gegen den Fortbestand des Mietvertrages vorgehen wollen.
Weiterlesen

Vortrag vom „Bündnis Zwangsräumung verhindern“ im Familiengarten


…zur Arbeit und zu Erfahrungen. Die Blockade von Zwangsräumungen ist seit fast einem Jahr eine neue Form in der stadtpolitischen Auseinandersetzung. Dabei ist eine Blockade vor der Wohnung nur das letzte Mittel, die sichtbarste Form der Solidarität mit von Verdrängung Betroffenen..

Mittwoch // 30.10.2013 // 18:00 Uhr // Familiengarten // Oranienstr. 34, (HH) // 10999 Berlin

Flyer zum Download

Berlin: Haus in Lichtenberg besetzt – Transpiaktion Prenzlauer Berg – Hausbesetzung in Kreuzberg – Europäischer Aktionstag


Weiterlesen

Europäischer Aktionstag für das Recht auf Wohnen

Diesen Samstag findet der „Europäische Aktionstag für das Recht auf Wohnen“ statt.

Mehr Infos auf: http://wirbleibenalle.org/


In Berlin: 14 Uhr // Kott­bus­ser Tor // Kreuz­berg
:
Halay ums Kotti – Tan­zen gegen den Mie­ten­wahn­sinn

Mobi – Video

Weiterlesen

Neuentreffen „Zwangsräumung verhindern“

17.10. // 19 Uhr // New Yorck im Bethanien (Mariannenplatz 2/Kreuzberg)

Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ konnte in letzter Zeit über 20 Zwangsräumungen abwenden, hat Blockaden organisiert und ist in engem Kontakt mit vielen von einer Räumung betroffenen Menschen. Wir könnten unsere Arbeit noch erfolgreicher umsetzen, wenn wir mehr Leute im Bündnis wären, deswegen machen wir ein „Neuentreffen“. Wenn du bei uns mitmachen willst, solltest du etwas Kapazitäten in der Woche frei haben und keine Angst vor langen Plenas.

Unsere Praxis ist eine Mischung aus unmittelbarer Solidarität mit den Betroffenen und politischen Aktionen wie Demonstrationen, Kundgebungen, Go-Ins und Blockaden. Das Treffen dient zur Erleichterung des Einstiegs in unsere Arbeit, zur Weitergabe unserer Erfahrungen und für euch ist es die Möglichkeit zu überlegen, ob ihr im Bündnis aktiv mitarbeiten wollt.

Demo // Sa. // 28.09. // 14 Uhr // Lausitzer Platz

Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen! Bundesweiter Aktionstag: 28. September 2013

Gegen den Ausverkauf Berlins! Für eine Stadtpolitik von unten!
Aktionsdemo am 28. September 2013
Samstag, 14 Uhr, Lausitzer Platz

Unterstützer_innen
100% Tempelhof, *andere zustände ermöglichen, Aktionsbündnis A100 stoppen!, Avanti – Projekt undogmatische Linke, B59, BASTA* Erwerbsloseninitiative Berlin, Bündnis für eine solidarische Stadt, DonauFulda | Kiezinitiative in Berlin-Neukölln, Berliner Energietisch, Berliner S-Bahn-Tisch, Berliner Wassertisch Link1|Link2, Bündnis gegen Zwangsräumungen, Hände Weg vom Wedding!, FuldaWeichsel-Kiezini, GSW23, Kastanie 85, Kiezgruppe Mitte/Prenzlauer Berg, Kotti&Co, Kultwache RathausStern, KvU, Mietshäuser Syndikat Berlin-Brandenburg, Refugee Strike Oranienplatz, Spreepirat_innen, Stadtteilgruppe 44_, Studis gegen hohe Mieten, Überall ist Taksim – Überall ist Widerstand | Berlin, Wax34, Wem gehört Kreuzberg?, Wir bleiben alle!

Route:
Lausitzer Str. – Reichenberger Str. – Glogauerstr. -Wiener Str. – Görlitzer Ufer – Görlitzer Str. – Falkensteinstr. – Wrangelstr. – Taborstr. – Schlesische Str. – Skalitzerstr. – Oberbaumbrücke – Warschauer Str. – Revalerstr. – Simon-Dach-Str. – Wühlischstr. – Gärtnerstr. – Boxhagener Platz

Gemeinsame Anreise:

  • Treffpunkt am Rosenthaler Platz um 13:30 und von dort aus gemeinsam und kostenlos mit der U-Bahn Richtung Lausitzer Platz. Bringt gerne Schilder, zum Beispiel mit Straßennamen, Transparente, krachmachende Dinge oder anderes mit.
  • Gemeinsam aus Neukölln zur Demo: Treffpunkt um 13:30 Uhr an der Brücke zwischen Pannier Str. und Glogauerstr.
  • Treffpunkt Kreuzberg / Kottbusser Tor los geht es 13:00 Uhr am Gecekondu von der Admiralstr. 1

Erfolgreiche Go-Ins bei Wohnungsbaugesellschaften

Heute, am Mittwoch, den 25.09.2013, um 11 Uhr wurden sechs Wohnungsbaugesellschaften von Aktivistinnen und Aktivisten besucht und dabei der generelle Stop von Zwangsräumungen gefordert.

Die Überflüssigen haben die Howoge aufgesucht. Die Pressesprecherin hat dort versichert, bis zur Demonstration am 28. September sich zu zukünftigen Zwangsräumungen zu verhalten. Diese Antwort wird der Demonstration öffentlich mitgeteilt.

In der Gesobau fand unter dem Motto „Fitness für Zwangsräumungen – Fit für den Rausschmiss“ eine Performance statt. In der Geschäftszentrale wurde ein Fitnesskurs durchgeführt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten durch eine laute und entschlossene Aktion „begeistert“ werden.

Zwanzig Bewohner_innen besuchten musikalisch unterstützt durch eine Samba-Gruppe die WBM, um Wohnraum für zwangsgeräumte Menschen einzufordern und verlangten vom Geschäftsführer Lars Ernst den sofortigen Stop von Zwangsräumungen.

Ferner führten 20 Aktivist_innen in der „Stadt und Land“-Hauptgeschäftsstelle in Neukölln eine Zwangsräumung als Performance durch. Damit wurde die Brutalität alltäglicher Zwangsräumungen dargestellt. Dem anwesenden Kommunikationschef Adam Hadamczek wurde eine Erklärung über einen sofortigen Zwangsräumungsstopp bei Stadt und Land zur Unterschrift vorgelegt, die er verweigerte.

Ebenfalls wurde die ehemals städtische Wohnungsbaugesellschaft GSW von 15 Aktivist*innen besucht. Sie ließen 50 heliumgefüllte Luftballons steigen, an denen Schilder hingen, die „Stop Zwangsräumung“ und „Wohnraum ist keine Ware“ fordern. Auch der neue Käufer der GSW, die Deutsche Wohnen, muss damit rechnen in Zukunft von Mieter_innen besucht zu werden, welche sich gegen Zwangsräumungen und hohe Mieten wehren.

Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ wehrt sich gemeinsam mit Betroffenen gegen die gewalttätigste Form der Verdrängung – die Zwangsräumung. Nach der spektakulären Blockade der Zwangsräumung der Familie Gülbol im Februar mit über 1000 Anwohnerinnen und Anwohnern konnte das Bündnis durch Go-Ins, Kundgebungen und Verhandlungen über 20 Zwangsräumungen verhindern. Heute wurde ein Schritt weitergegangen und das generelle Ende von Zwangsräumungen durch die Wohnungsbaugesellschaften gefordert.

Sarah Walter vom Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ dazu: „Die Wohnungsbaugesellschaften könnten ganz einfach entscheiden ihre Mieterinnen und Mieter nicht mehr zwangszuräumen. Wir sind ihnen heute auf die Pelle gerückt und haben deutlich gemacht, dass wir nicht mehr nur in Einzelfällen Räumungen verhindern wollen. Zwangsräumungen sind für viele Menschen eine existenzielle Bedrohung, wir brauchen dringend eine politische Lösung.“

Mit den Aktionen wird auch für eine große Aktionsdemonstration mobilisiert, welche am kommenden Samstag im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages stattfindet. In dem Zusammenhang weisen wir auch nochmal auf die Pressekonferenz zur Demonstration am 28.09. hin, die morgen, am Donnerstag um 11 Uhr in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg stattfindet.

Video: Aktivist_innen besuchen die Wohnungsbaugesellschaft GSW – Deutsche Wohnen
Presse: Sturm auf die GSW

MieterInnen besuchen die KfW Bank

Am Mittwoch, den 4. September um 11 Uhr besuchen MieterInnen der DEGEWO und der FuldaWeichsel Initiative die Bank in der Charlottenstraße 33 am Gendarmenmarkt in Berlin Mitte.
Weiterlesen

Calvinstraße 21 kämpft weiter!

Die Mieter laden Sie zu ein zu einer:

Kundgebung und öffentlichen Lesung am
Dienstag, dem 27. August 2013 ab 18.00 Uhr
vor der Calvinstraße 21!

Weiterlesen

Zwangsräumung verhindern auf dem Zwischenraum Festival

Diese Wochenende findet in Berlin wieder das Zwischenraum – Festival statt.

Vom 9. – 11. August 2013 öffnet der Zwischenraum im Multifunktionalen Internationalen KulturZentrum im Friedrichshain seine Pforten. Auch in diesem Jahr erwartet euch ein kunterbuntes Programm, das zum Denken, Tanzen, Singen, Hinterfragen, Toben, Gestalten, Spielen, Anpacken, Entspannen und Träumen anregt und natürlich zum Mitmachen und Teilhaben einlädt.

Freitag, 9. August 2013 – 16 Uhr bis Montag 12. August 2013 – 8 Uhr morgens

Mehr Infos auf: http://www.zwischenraum-festival.de/

Wir beteiligen uns dieses Jahr mit einigen Programmpunkten: Weiterlesen

KvU blockieren – Wir Kommen!

Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ ist solidarisch mit der KvU

Wer kennt sie nicht, die KvU, die „Kirche von Unten“?
Man muss nicht in der Umweltbibliothek gewesen sein oder Silvio Meier noch persönlich gekannt haben, vielleicht geht man auch nur zur Vokü oder zum Konzert oder einfach nur zum „abhängen“ hin. Denn die KvU ist sich in ihrem Prinzip zwischen Subkultur und Politik immer treu geblieben.

Als sich 1987 auf dem evangelischen Kirchentag der DDR ein Raum für offene Jugendarbeit im Rahmen der „Kirche von Unten“ bildete und wenig später ein Konzert angegriffen wurde, war der Grundstein für eine lange Tradition gelegt: selbstbestimmt gegen Ausgrenzung kämpfen und dabei sich selbst näher kommen, um seine Kultur zu entwickeln.

Jetzt kämpft die KvU gegen ihre eigene Ausgrenzung.
Die Hausverwaltung Ernst G. Hachmann mit Bürositz in der Westfälischen Straße in Berlin hat bereits die Arkonahöfe in der Kremmener Str 9-11 entmietet. Der Eigentümer, die IMMOWERT Arkonahöfe Berlin GmbH, hinter der sich der bereits bekannte Simoncic verbirgt, plant auch an diesem Standort hohe Profite aus der Rendite.

Die KvU hält tapfer durch und lässt sich weder mit Gerichtsverfahren noch spontanen Aktionen des Eigentümers einschüchtern. Für eine Kontaktaufnahme zur friedlichen Wende im Geschehen ist die KvU mit ihren Freunden bereits bis nach Wien gefahren.

Aber weder in der Rechtslage, noch im persönlichen Ermessen des Eigentümers gibt es scheinbar eine Chance für die KvU. Auch die Politik hat, entgegen ihren eigenen Verlautbarungen, bisher keine Ersatzräume angeboten. Wie auch, wenn vorher alles privatisiert und zu Geld gemacht wird, nur um die Banken zu retten und teure Flughäfen und Schlösser zu bauen.

Aber wenn Politik und Profitwirtschaft versagen,
dann wächst der Widerstand und die Solidarität. Ein Projekt, dass gegen ein überholtes System gekämpft hat, wird sich vom vermeintlichen Sieger nicht räumen lassen. Nun muss die viel gerühmte Demokratie und Zivilgesellschaft – für die es sich gelohnt hat 1989 in der DDR auf die Straße zu gehen und unerschrocken den Drohungen der Staatsmacht und seinen Polizeibütteln zu trotzen – zeigen, wie demokratisch sie dem zivilen Ungehorsam entgegentritt?

Darum ruft das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ zur sofortigen Blockade auf,
wenn die KvU vom Eigentümer bedroht wird. Niemand ist 89 auf die Straße gegangen, um sich jetzt von den Miethaien räumen zu lassen. Die Freiheit, die verprochen wurde, ist jetzt in der Pflicht zu zeigen, was sie hält. Darum suchen wir immer noch den Dialog. Ansonsten wollen wir 800 Polizisten und einen Hubschrauber, denn eure Legitimation ist unser gutes Gewissen!

Dank unserer solidarischen Strukturen sind wir ganz kurzfristig mobilisierbar.
Aber ACHTUNG: noch ist die Zeit, zu verhandeln. IMMOWERT kann die Pläne ändern, die Politik kann Ersatzräume anbieten, man kann die Grundbücher verbrennen oder leere Räume nutzen, kreativ und dialogbereit.

Denn der Trend zur Verdängung ist anhaltend und international,
ob der Schokoladen, die Linie 206, das Baiz oder die Pizzeria Anarchia, der Kampf gegen das Kapital hat viele Anlässe und viele Funken machen aus einem Bauprojekt den Kampf für eine andere Gesellschaft mit der Frage, wie wollen wir leben, wenn wir es selbst in die Hand nehmen? Das haben viele in den Jahren in der KvU schon mal geprobt, darum „Hände weg von der KvU“, das Modell ist ansteckend.

Die KvU in ihrer Tradition zur unerschrockenen politischen und kulturellen Geschichte könnte dieser Funke werden.

Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ ruft alle seine Freunde auf, achtet auf die SMS, schaut auf unseren Blog, achtet auf die Ankündigung.

Blockade für die KvU – Wir Kommen!

Wer noch auf die sms – Kette möchte, einfach Nummer an unseren Blog schicken,
P.S. man kann 10 oder 100 oder 1000 Leute überwachen, aber dann wird aus einem angeblich kriminellen Akt des Widerstandes nur noch ziviler Ungehorsam, die Massen kann man nicht kriminalisieren.

Erst das Essen – dann die Miete!


Unter diesem Motto lud das Bündnis Zwangsräumung Verhindern im Rahmen der Aktionstage „Keine Profite mit der Miete“ am 22.6. zum gemeinsamen Essen in der Lausitzer Straße ein.
Dort wurde am 14.2. die Zwangsräumung der Familie Gülbol massiv blockiert. Über 800 Polizist*innen prügelten mit allerlei Technik für André Franell die Räumung gegen 1000 solidarische Blockierer*innen durch: Damit die Wohnung nun leer stehen kann.

Für die zahlreiche Unterstützung bei der Blockade und die Solidarität aus dem Kiez wollten wir uns tausendfach bedanken, nun, da das Wetter ja wieder mehr zum draußen sitzen einläd.
Es war gute Straßenfeststimmung, obwohl wir ein solches nicht angemeldet hatten – die Versammlungsbehörde hätte es sowieso nicht genehmigt.

Unter dem Motto „Erst das Essen – dann die Miete“ traten schon vor 80 Jahren Berliner Mieter*innen in den Mietstreik und wehrten sich solidarisch gegen Räumungen.
Das Thema ist heute für Niedriglöhner/­Aufstocker­*innen und Hartz-4-Bezieher*innen wieder auf erschreckende Weise aktuell, tausende Menschen sparen sich die Miete vom Essen ab.
Deswegen kämpfen wir weiter, seid auch ihr kreativ und widerständig!

Soliaktion für Zwangsräumung verhindern NRW

Zur Unterstützung der Leute von Zwangsräumung verhindern NRW und Michael P. aus Krefeld haben am Montag, den 17.06., einige Aktivist_innen die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in der Hiroshimastraße 12 besucht. Einen Soli-Brief verlesen und abgegeben, Transparente aufgespannt, das ganze auf Foto und Video dokumentiert und mit dem Versprechen hinterlassen:
„Mit unserem Besuch unterstützen wir die Mobilisierung der Öffentlichkeit. Je nach Dialogbereitschaft machen wir Kundgebungen, Sit-ins oder Blockaden, um mit Formen des zivilen Ungehorsams die Zivilgesellschaft weiter zu entwickeln.“

Das Video gibts hier: https://www.youtube.com/watch?v=QKv3JYeaq-Y und den Brief im Wortlaut hier Weiterlesen

Hamburg: Manifestation und Talk-Show: Zwangsräumungen verhindern!

Update:
linksunten.indymedia.org: HH: Zwangsräumung verhindern ohne Anmeldung
Taz: Protest gegen hohe Mieten – Polizei verbietet Bühne
==========================================================
Übernommen von http://florableibt.blogsport.de

Kundgebung gegen Zwangsräumungen mit Betroffenen und Aktivist_innen aus Berlin und Hamburg -=am 15.06.2013 um 16:00 Uhr in der Schanzenstraße Ecke Ludwigstraße

“Zwangsräumungen leichtgemacht – Das neue Mietrecht ist ein Sieg für die Vermieterlobby”, so betitelte das ARD Politikmagazin ‘Report Mainz’ ein Anfang Mai eingeführtes Gesetz, das es Vermieter_innen künftig erlaubt, eine Zwangsräumung auch ohne vorherige richterliche Anhörung der Betroffenen im ad hoc Verfahren durchzuführen.

Weiterlesen

Die Idee Zwangsräumung verhindern lernt laufen: Zwangsräumung verhindern in NRW

Bericht einer Zwangsräumung in Dortmund – Versagen der Behörden

Übernommen von Zwangsräumung verhindern NRW:

Dortmund, 5. Juni. Wieder einmal erfuhr unser Bündnis erst am vorherigen Abend durch Zufall von einer anstehenden Zwangsräumung, dieses Mal in Dortmund. Ausgerechnet in der Dortmunder Nordstadt, wo fast jede zweite Wohnung leer steht, sollte um 11 Uhr morgens geräumt werden. Als unsere drei kurzfristig mobilisierten Aktivisten eintrafen, drang der Gerichtsvollzieher bereits in die Wohnung ein, der Schlosser holte seinen Koffer und die Möbelpacker standen bereit. Letzte Verhandlungen um den Verbleib des Betroffenen am vorherigen Tag sowie am Tag der Räumung scheiterten am Widerstand und Desinteresse der Beteiligten des Immobilienunternehmens Vivawest, des Gerichtsvollziehers und Offiziellen der Stadt Dortmund.

Versagen der Behörden

Der Grund für die Räumung seien Mietschulden des Betroffenen. Auf unsere Frage hin, wie diese denn entstanden seien, bekamen wir mit Verweis auf den Datenschutz keine Antwort. Da der Betroffene erwerbslos gemeldet ist, wird die Zahlung der Miete von den zuständigen Erwerbslosen-Behörden durchgeführt. Wie es so zu wiederholten Mietschulden kommen konnte, ist weiterhin unklar. Weiterlesen

Vermieter*innen- Seminar von Richterin Regine Paschke verhindert!

Heute, am 12.6.2013, sollte ein Seminar zur neuen Mietrechtsnovelle, die seit 1. Mai diesen Jahres in Kraft ist, für Eigentümer*innen und Vermieter*innen im Hotel Esplanade am Lützowufer stattfinden. Um dies zu skandalisieren rief ein breites Bündnis zu einer Kundgebung vor dem Hotel auf. Zugegen waren auch Mieter*innen der Calvinstraße 21, für deren Mietrechts*prozesse sich die Richterin Regine Paschke gerade mal 10 Minuten Zeit nahm.

Das Seminar wurde aufgrund des erwarteten Protestes kurzfristig abgesagt, ob von der Veranstalterin selbst oder vom Hotel Esplanade – das war nicht heraus zu finden. Besonderen Dank gilt den Mieter*innen der Calvinstraße, die ein selbstgebasteltes Transparent mitgebracht hatten: „Wes Brot ich fress, des Lied ich sing!“ Dieser Spruch verdeutlicht sehr schön, wie Justiz und Vermieterlobby Hand in Hand arbeiten, um die Verdrängung in Berlin voranzutreiben.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=AF2QwWBmmzs&feature=youtu.be

Kiezspaziergang im Wrangelkiez

Am 9. Juni 2013 fand in Kreuzberg ein Kiezspaziergang gegen hohe Mie­ten, Ver­drän­gung und Zwangs­räu­mung statt…

Für alle, die nicht dabei sein konnten gibts ein nettes & ausführliches Video:

Kundgebung gegen Seminar von Richterin Paschke für Vermieter*innen // Mi 12.Juni // 13:30 Uhr // Lützowufer 15

Im „Grand Hotel Esplanade“, Lützowufer 15, wird die Vorsitzende Richterin am Landgericht Berlin, Regine Paschke, am 12. Juni wieder ein Seminar im Auftrag des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V (BfW) geben. Schon am 29. Mai wurde ein ähnliches Seminar von 20 Aktivist*innen gestört. Sie stürmten den Vortrag mit Transparenten und hielten eine Rede.
Hier das Video: http://www.youtube.com/watch?v=v14ClvjrDM0&feature=youtu.be

Weiterlesen

Tortenheber Soliparty am 8. Juni

Samstag // 8. Juni // ab 22.00Uhr // Soliparty im L.U.X // Schlesische Str.41 // Kreuzberg (U-Bahnhof Schlesisches Tor)
Tortenheber-Soliparty für das Bündnis gegen Zwangsräumung. Über den globalen Wahnsinn lachen, diskutieren, ihn bekämpfen und natürlich das Tanzbein schwingen. Indierock, Worldbeat, Electrotech and more…