Calvinstraße 21 kämpft weiter!

Die Mieter laden Sie zu ein zu einer:

Kundgebung und öffentlichen Lesung am
Dienstag, dem 27. August 2013 ab 18.00 Uhr
vor der Calvinstraße 21!

Seit mehr als drei Jahren wehren sich sechs Mietparteien der Calvinstraße 21 in Moabit gegen eine geplante Luxusmodernisierung und Komplett-Entkernung ihres Hauses. Schikanen wie zugemauerte Fenster, ein herausgerissener Fahrstuhl, die Beräumung der Mieterkeller oder eine Dauerbeschallung mit Baulärm haben die Mieter bis heute nicht dazu bewegen können, ihre Mietverhältnisse aufzugeben und ihre Wohnungen zu verlassen.

In einem vollkommen außer Rand und Band geratenen Berliner Wohnungsmarkt sehen sich immer mehr Mieter immer dreister werdenden Versuchen von Investoren ausgesetzt, sie aus ihren angestammten Quartieren zu verdrängen. Freigezogene Wohnungen werden dann entweder viel teurer neu vermietet oder zu für die meisten Berliner unerschwinglichen Preisen als Eigentumswohnungen verkauft. Der erfolgreiche Widerstand der Mieter aus der Calvinstraße 21 findet große Beachtung in der Öffentlichkeit (zuletzt in der ARD-Doku „Miete rauf, Mieter raus!“) und wird nunmehr auch von Künstlern unterstützt.

Auftreten wird die Schriftstellerin und aktuelle Kleist-Preisträgerin Katja Lange-Müller, die Texte einer bisher unbekannten Berliner Literatin vortragen wird. Außerdem sind Redebeiträge einer Mieterin aus der Bergstraße (bekannt aus der ARTE-Doku „Betongold“), eines Bewohners der Calvinstr. 21 und Lieder der Moabiter Sopranistin Kim Seligsohn.

Für Rücksprache: 0172 4877716.

2 Antworten zu “Calvinstraße 21 kämpft weiter!

  1. ich finde es sympathisch, dass man sich in Not geratenen Menschen annimmt und sie unterstützt.
    Ich selber bin auch aus einer Wohnung gejagt worden. Weiss also, was das heisst! Und nun habe ich jetzt Zuflucht – man staune!!! – ausgerechnet in einer sogenannten luxussanierten Wohnung bekommen, nämlich in der Calvinstrasse 20!
    Wenn Sie protestieren, denken Sie bitte daran, dass die neuen Mieter oder Wohnungseigentümer nicht alle böse Kapitalisten sind, die die anderen wegdrängen. Ich war auch Opfer. Und nun möchte ich nicht als Täter (oder Verursacher) scheel angesehen werden, nur weil ich jetzt in einer „Luxuswohnung“, die zwar schön, aber wahrlich keineswegs luxuriös ist!!

  2. ich finde es sympathisch, dass man sich in Not geratenen Menschen annimmt und sie unterstützt.
    Ich selber bin auch aus einer Wohnung gejagt worden. Weiss also, was das heisst! Und nun habe ich jetzt Zuflucht – man staune!!! – ausgerechnet in einer sogenannten luxussanierten Wohnung bekommen, nämlich in der Calvinstrasse 20!
    Wenn Sie protestieren, denken Sie bitte daran, dass die neuen Mieter oder Wohnungseigentümer nicht alle böse Kapitalisten sind, die die anderen wegdrängen. Ich war auch Opfer. Und nun möchte ich nicht als Täter (oder Verursacher) scheel angesehen werden, nur weil ich jetzt in einer „Luxuswohnung“, die zwar schön, aber wahrlich keineswegs luxuriös ist!!

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